Was ist eine Apostille?

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Eine Apostille bescheinigt die Echtheit einer Urkunde und deren Übersetzung. Sie kann bei internationalen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen erforderlich sein. Im Hinblick auf Übersetzungen bestätigt eine Apostille, dass der Übersetzer dem Landgericht bekannt ist, er die erforderlichen Kenntnisse der Rechtsprache seines Landes besitzt und zur Übersetzung von Rechtstexten für das Gericht autorisiert ist.

Diese Form der Legalisation muss von öffentlicher Stelle (i. d. R. Landgericht) erfolgen und auf dem betreffenden Dokument wie ein Siegel angebracht werden. Grundlage für diese Vorgehensweise ist das Haager Abkommen vom 5. Oktober 1961. Darin haben sich die Unterzeichnerstaaten zur gegenseitigen Anerkennung der Apostillen verpflichtet, um auf diese Weise sowohl einen allgemeinen Standard hinsichtlich der Anerkennung von Urkunden zu schaffen, als auch den bürokratischen Aufwand bei internationalen Rechtshandlungen zu mindern.

Apostillen werden immer gezielt für ein Land ausgestellt und müssen daher jeweils für den Einzelfall angefordert werden. Am besten wenden Sie sich an das zuständige Landgericht oder Amtsgericht (je nach Bundesland).

Die Apostille wird in den Ländern anerkannt, die dem Apostilleabkommen angeschlossen sind. Diesem Abkommen treten kontinuierlich weitere Länder bei. Eine aktuelle Liste der Länder, in denen eine Apostille anerkannt wird, finden Sie unter www.apostille.at/ApostD.html. Eine Apostille ist in diesen Ländern für die Anerkennung der Übersetzung in der Regel ausreichend. Apostillen können auf Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch abgegeben werden und sehen in der Praxis aus wie ein Aufkleber mit Stempel und Unterschrift des Gerichtsmitarbeiters.

2018-09-21T08:07:25.0252301Z

Norman Schreiber
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